100 Jahre Gockelwirt im Allgäu

Ein Traditionshaus in 6. Generation

Der Landgasthof Gockelwirt hat wahrlich eine lange Geschichte. Im Jahr 1916 wurden hier bereits die ersten gebratenen Gockel serviert, und zwar von der Großmutter des heutigen Besitzers Josef Steinacher. Agathe Steinacher ebnete so den Weg für das Gasthaus und den späteren Landgasthof und wäre sicher erfreut, zu sehen, wie sich ihre Gockelbraterei bis heute entwickelt hat und dass der Landgasthof noch immer im Besitz der Familie ist.

Agathe Steinacher im Jahr 1926 mit Gästen aus München

Agathe Steinacher beherbergte 1920 bereits Gäste aus München und dem Umland (siehe Bild). Der gebratene Gockel ist bis heute ein beliebtes Gericht auf der Speisekarte und die Rezeptur wurde kaum verändert. Damals wurden die Hähnchen sogar nur auf Bestellung geschlachtet – entsprechend lange wartete man auf seinen "Gockel".

Heute geht das schneller. Aber immer noch verwenden wir Zutaten in bester Qualität. Saisonale Frische und ausgewählte Lieferanten tragen dazu bei.

Steinacher senior und Junior bei der Feldarbeit

Wie damals weit verbreitet, war der Gasthof aus einem Bauernhof entstanden, in dem Familie Steinacher bis 1963 die Landwirtschaft betrieb. Zu dieser Zeit entschloss sich Josef Steinacher, die Landwirtschaft aufzugeben und den Gasthof weiter auszubauen. Denn schon damals zeichnete sich ab, dass im schönen Allgäu Bewirtungs- und Beherbergungsbetriebe benötigt werden.

Der Sohn von Josef Steinacher, Josef Steinacher "junior", ist immer noch Herr der Küche und gibt dies an seinen Sohn Michael weiter, der 2012 das 4-Sterne-Hotel Gockelwirt aufbaute.

Märchenkönig Ludwig II.

Das Gasthof-Gebäude selbst ist noch weitaus älter als 100 Jahre. Auf altem Kartenmaterial ist das Haus im damaligen „Pröbsten“ bereits 1818 zu sehen, als die Herren von Frey- und Eisenberg noch regierten.

Später war sogar Märchenkönig Ludwig II. zu Gast. Er saß mit seiner Königin Mutter unter der alten Linde im heutigen Biergarten und genoss das Bergpanorama. Die alte Linde spendet übrigens heute noch Schatten in unserem Biergarten.

Zur Gaststube vom Landhotel Gockelwirt in Eisenberg

Der Gockelwirt hat seinen Namen der Spezialität der ersten Stunde gewidmet. Vorher hieß er "Gasthaus zum Lamm". In den 20er Jahren reisten die meisten Ausflügler mit dem Zug an. Das Ziel waren oft die Burgruinen Hohenfrey- & Eisenberg. Auf dem Weg zu den Ruinen wurde das Hähnchen bestellt und auf dem Rückweg konnte es verzehrt werden. Die Leber und der Hahnenkamm wurden damals noch als Delikatessen mit serviert.

Die hervorragende Küche sprach sich herum. Und so kam es, dass immer mehr Ausflügler die Wirtschaft besuchen wollten und fragten, "wo denn der Gockelwirt sei". Also wurde der Gasthof in "Gockelwirt" umbenannt.

Familie Steinacher - Gastgeber in 5. Generation

Wir Steinachers blicken also auf eine lange Tradition zurück, bei der die Gastlichkeit immer im Mittelpunkt stand und immer noch steht. Über Generationen entwickelten wir ein gutes Gespür für die Belange von Gästen und Erholungssuchenden. Auch heute legen wir viel Wert auf Service und Qualität. Mit unserem 4-Sterne-Landhotel, das 2012 erbaut wurde, können wir unseren Gästen nicht nur eine tolle Traditionsküche, sondern auch ein modernes und alpines "Zuhause auf Zeit" bieten.

Wir freuen uns auf weitere 100 Jahre Gockelwirt!

Wohlfühlen und genießen im Landhotel Gockelwirt im Allgäu

Zimmer & Angebote

Lassen Sie den Alltag hinter sich. Mit den Allgäuer Bergen vor der Haustüre und in unseren großzügigen alpin-modernen Zimmern finden Sie den Ausgangspunkt für Ihren ganze persönlichen Allgäu-Urlaub.

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Kontakt:

Landhotel Gockelwirt • Pröbstener Straße 23 • 87637 Eisenberg

Tel.: 0 83 64/8 30 • Fax: 0 83 64 - 83 20 •

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